Kunst & Kultur in CORONA



„Aufgrund der aktuellen Lage haben es insbesondere die Kulturschaffenden sehr zu leiden. Wir müssen unser Haus geschlossen halten und arbeiten weiter.“

Sowas ist doch nicht die altenburger Kultur!

Die Kulturellen der Stadt machen sich auf zu neuen Ufern.

Auf den Rat der Catarina Sforza haben sich Herzog Joseph von Sachsen-Altenburg und ideenreiche Altenburgerinnen und Altenburger aufgemacht die Krise kulturell-künstlerisch zu bekämpfen.

Nach anfänglichen Verständnisschwierigkeiten hat auch das „r“ der Romero-Jugend Altenburg verstanden, was das Team um Maike mit KLORONA meint:
„Gemeint ist das man aus Klopapierrollen kleine eigene Figuren gestaltet und vielleicht sogar ein eigenes Spiel entwickelt! macht Maike noch einmal allen klar.
„Ja wieso drückt Sie sich auch so hochtrabend aus? Seine königliche Hoheit Joseph der Herzog von Sachsen-Altenburg muss sich schließlich mit anderen Dingen beschäftigten.“ versucht sich der altenburger Herzog herauszureden.

Neben ihm plagt sich der Gips-Moses zusammen mit Gerhardt Altenbourg ab, um die neu eingeschickten Kunstwerke der Skatstädter zu begutachten:
„Wow“ stellt der antike Gipsguss fest, „hier ist echt alles dabei: vom malerischen Kunstwerk bis zur etwas verwirrten Plastik!“
Nickend stimmt ihm Altenbourg zu uns meint man solle doch alle einfach online stellen und ein „Web-Museum machen.“. Lachend wird er von allen anwesenden unterbrochen: „Das gibt es doch schon. Schau einfach mal ins Webmuseum des Lindenaumuseum Altenburg vorbei.“

Von dieser tollen Aktion beeindruckt zeigt sich Herzog Joseph wieder und verweist auf den großen Hashtag neben ihm: #DieLiebeInZeitenDerCorona
„Naja da muss er ja nicht viel ergänzen oder verstehen die Untertanen mal wieder nicht? Also es geht darum 30 Erinnerungen zu teilen. Jeden Tag eine. Selbst der Herr Geheimrat Hoff ist begeistert. Schaut einfach auf den Social-Media Seiten des Schloss- und Kulturbetriebes, Twitter, Facebook und Instagram, vorbei und erzählt mir, einem Herzoge von Sachsen und allen Menschen was eure Erinnerungen zu den gestellten Fragen sind.“

Die Anwesenden applaudieren und das Bibliotheksmaskottchen Biblolix öffnet den Laptop und fängt an weitere Angebote vorzulesen:

„Also wir als Bibliothek verleihen jetzt noch weiter und viel mehr Online für die Bibliothek. Wer toppt das?“

Jetzt reicht es Luther und er stürmt in den Raum: „Wir übertragen unsere Gottesdienste live und das mit der Hilfe des Freundes Langer.“

„Langer filmt nämlich regionale Veranstaltungen über ABGTV und streamt manche auch live. Selbst ein eigenes Jugendformat „TALK DINGS“ geht in dieser Zeit an den Start – krass was wir alles schaffen oder?“ gibt er cool zurück.

Wie durch einen Zufall geht Langers Handy an und alle betrachten gespannt den Film, auf dem irgendwie plötzlich das Farbküchen-TV losgeht und Suann mit Rosi hart lachend erscheint.

Empört über diese „unprofessionelle Arbeit der beiden“ schnappt sich Langer den OVZ-Schlingel und geht aus dem Raum.

Lediglich ein leises: „Wir suchen die persönlichen Corona-Geschichten von unseren OVZ-Lesern“ von Schlingel ist noch zu hören.

Jetzt kann sich TAG nicht mehr halten und beginnt zu hüpfen und zu springen um dran zu kommen.

„Wer bist du denn?“ fragen alle sichtlich verwundert.

„Ich bin das Theater Altenburg-Gera, früher mal TPT und wir haben auch was in der schweren Zeit.“

Der Gipsmoses versucht zu fliehen, wird aber vom beginnenden Gesang von TAG gestoppt:
„Damit das Publikum nicht auf sein Theater verzichten muss zeigen wir mal die Talente der Talente in Videobotschaften. Der Intendant der klavierspielend singt, die Schauspieler die sich erstmalig mit Videokonferenzen beschäftigen oder auch musizierende Instrumente sind zu erleben.“

„Das ist eine tolle Aktion“ beginnt das Romero-Jugend „r“ und setzt fort: „Wir wollen unter dem Hashtag #HoffnungImLeid aufrufen uns unter unseren Instagram-Account jeden Freitag zu verfolgen und laden alle ein dabei zu sein bei Gebet, Gedanke und Gesang.“

„Die 3-G´s also sozusagen“ fasst es Catarina Sforza zusammen.

Man sieht also: nicht nur die Bewohner der Stadt Altenburg halten alle zusammen in der schweren Zeit, sondern auch ausnahmsweise mal unsere Kulturschaffenden!



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